Lehrer und Gastro-Mitarbeiter wollen bei Spargelernte aushelfen

Angesichts fehlender Arbeitskräfte durch die Corona-Krise wollen Lehrer, Gastronomie-Mitarbeiter und Pfarrer bei der Spargelernte in Nordhessen anpacken. «Bei mir haben sich Menschen aus allen Berufsgruppe gemeldet, die nun zuhause rumsitzen», sagte Obst- und Gemüsebauer Manuel Klemme aus Grebenstein. Wegen der Angst vor Infektionen mit Covid-19 fehlen in Hessen vielerorts Erntehelfer aus Süd- und Osteuropa. Auch der Betrieb von Klemme ist betroffen. Zuvor hatte «Hit Radio FFH» über das Thema berichtet.


Über 100 Anfragen habe er bekommmen, erklärte Klemme. Ein Teil der Anrufer habe einfach den Wunsch gehabt, etwas zu tun zu haben. Die Bezahlung habe da keine große Rolle gespielt. Ein guter Erntehelfer komme auf 15 bis 18 Euro die Stunde. Wie viel Arbeitskräfte Klemme braucht, hängt vom Wetter und der Leistung der Erntehelfer ab. «Die normalen Spargelstecher kommen seit über 20 Jahren. Die haben eine ganz andere Stechleistung wie jemand, der das noch nie gemacht hat», sagt er. In Nordhessen beginnt die Spargelsaision Anfang April.

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