Beelitzer Spargelbauern: Helfer haben Kommen signalisiert

Mehr Nachhaltigkeit beim Reisanbau: EDEKA unterstützt Anbauprojekte in Indien und Thailand

79 Prozent der Kunden legen inzwischen mehr Wert auf Umweltfreundlichkeit und soziale Verantwortung beim Einkauf, so eine Studie des Capgemini Research Institute*. Die Corona-Pandemie hat Bewusstsein und Engagement für einen nachhaltigeren Konsum noch verstärkt, so die Studie. EDEKA arbeitet seit Jahren daran, sein Angebot an nachhaltigeren Produkten auszubauen und unterstützt damit auch einen verantwortungsvolleren Anbau. Dabei sind neben größeren Projekten auch produktbezogene Initiativen eine Möglichkeit, nachhaltigere Lösungen zu fördern. Erfolgreiches Beispiel: zertifizierter Reis aus Indien und Thailand für die EDEKA Eigenmarke, der umweltschonend von Kleinbauern angebaut wird und auch den örtlichen Gemeinschaften zugutekommt.


EDEKA bezieht Bio Naturreis Langkorn und Bio Himalaya Basmati aus Indien sowie Bio Jasmin Duftreis aus Thailand. Die drei Sorten stammen jeweils aus kontrolliert ökologischem Anbau und sind Fairtrade-zertifiziert. Die indischen Kleinbauern sind zudem nach den Standards von Naturland zertifiziert, die über die Anforderungen von EU-Bio noch hinausgehen.


Durch langfristige Lieferbeziehungen und Aufpreise für den Mehraufwand der indischen und thailändischen Bauern fördert EDEKA den für die Umwelt und die lokalen Gemeinschaften nachhaltigeren Reisanbau.


Drei Anbaugebiete - ein Aufschlag für mehr Nachhaltigkeit


Der EDEKA Bio Himalaya Basmati und der EDEKA Bio Naturreis Langkorn kommen aus der Terai-Region, die unter den Ausläufern des Himalaya liegt. Die Fairtrade-Prämie haben die Kleinbauern unter anderem in eine Saatgutbank, erneuerbare Energien und eine moderne landwirtschaftliche Ausrüstung investiert. Das wirkt sich positiv auf natürliche Ressourcen wie Wasser und Boden sowie auf die Artenvielfalt aus. Fit für die Zukunft wird der Reisanbau auch durch Bildungsangebote in innovativer Landwirtschaftstechnik: 60 Bauern aus verschiedenen Dörfern wurden als Trainer für andere Bauern ausgewählt und haben umfassende Schulungen zu Praktiken im Bio-Landbau erhalten. Das Engagement in Terai geht jedoch über den Reisanbau hinaus: Mit der kostenlosen Ausbildung von 145 Frauen in einem neugegründeten Nähzentrum wird deren Selbstständigkeit gefördert, in einem Computerzentrum erhalten bereits über 200 Schülerinnen und Schüler das Rüstzeug für eine bessere Zukunft. Auch die Bildung von Bauernvereinen oder Maßnahmen zur Gesundheitsfürsorge gehören zu den Verbesserungen.


Der EDEKA Bio Jasmin Duftreis stammt aus den im Nordosten Thailands gelegenen Regionen Surin und Sisaket. Auch hier wird mit der Prämie aus dem Fairtrade-Projekt ein nachhaltigerer Reisanbau gefördert: Mit modernen Werkzeugen pflügen die Bauern ihre Stoppelfelder inzwischen, anstatt sie abzubrennen. Das reduziert die Luftverschmutzung, verbessert aber auch die Bodenfruchtbarkeit sowie die Wasser- und Nährstoffaufnahme der Pflanzen. Zusammen mit weiteren Maßnahmen wie Fruchtfolgen und Kompostierung der Reishülsen fördern die Reisbauern umweltschonend die Qualität ihrer Felder und erzielen nachfolgend auch höhere Erträge und Einkommen. Das führt zu verbesserten Lebensbedingungen, ob bei Bildung oder Infrastruktur.


Mit dem Bio-Reis aus Indien und Thailand werden so insgesamt die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bauern und deren Familien sowie der lokalen Gemeinschaften verbessert. Auch mit der Verpackung setzt EDEKA auf eine nachhaltigere Lösung: Es handelt sich um eine FSC®-zertifizierte Papierverpackung, die für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln geeignet, nur mit wasserbasierten Tinten bedruckt und für das Recycling über das Altpapier geeignet ist.


Zusätzlich zu ihrer Bio- bzw. Naturland-Zertifizierung tragen die drei Reis-Produkte den WWF-Panda. Er hilft den Kunden nachhaltigere Eigenmarkenprodukte beim Einkaufen schneller zu finden. Mit Panda ausgezeichnete Produkte erfüllen vom WWF anerkannte, ökologische Standards und sind von unabhängigen Organisationen geprüft und zertifiziert worden. Zudem prüft der WWF bei Bio-Produkten vor Kennzeichnung zusätzlich die regionale Wasser- und länderspezifische Sozialsituation.

Weitere Meldungen Verband versteigert Zuchtbullen erstmals online
Ministerin Hinz: Umwandlung von Wald in Ackerbaufläche nicht geplant